Hier gibt es nun einen detailierten Blick auf meine erste richtig große Minecraft Welt. Mein ganzer Stolz: Ein Hochhaus bis über die Wolken fast komplett aus Wolle gebaut. Zum damaligen Zeitpunkt gab es noch keine Färbemöglichkeit für wollig weiche Schafpelze. Das eigentliche Operationszentrum liegt im Berg, versehen mit einer Glaswand um etwaige Monster sowie den schönen Sonnenaufgang gut betrachten zu können. Die Wege hab ich erhöht gebaut um selbigen Mobs, vor allen den ihren unsagbaren heftigen Expansionsdrang folgenden Creepern, entfleuchen zu können. Natürlich alles mit Türen gesichert.
Mein Minecraft Wolkenkratzer, liebevoll genannt Wolli, besitzt etwa 10 Etagen, 4 (Wasser-) Aufzüge sowie Fallschächte für schnelleres Vorankommen. Zwei Bootlifts in das Penthouse und zwei in die tief im Untergrund gebaute U-Bahn Station. Da die Aufzüge eigentlich nur auf dem Weg nach oben Spaß machen, baute ich mir nach Ideen aus dem deutschen Minecraft Forum noch ein paar Fallschächte. Einfach im obersten Stockwerk ein Loch freilassen – und reinhüpfen. Was auf den ersten Blick etwas kurzsichtig in Bezug auf eine evtl. Zukunftsplanung erscheint, ist kaltblütig geplant. Denn kurz über dem unausweichlichen Betonboden im Erdgeschoss wird die Fallgeschwindigkeit durch einen Block Wasser auf Null abgebremst und man kommt leicht wie eine Feder auf.
Oben im Penthaus angekommen genießt man die Gemälde auf hohem Niveau, genauer gesagt 58 Blocks über dem Erdboden. Draussen auf dem Balkon bietet sich ein absolut einmaliger Ausblick auf die wundervollen Minecraft Biome und Landschaften. Wälder, Wiesen und Wüsten wechseln sich mit hohen Berggipfeln, Sandstränden und endlosen Meeren ab. Direkt nach unten blickend erspäht man meine anderen Gebäude. Mein Mobtower mit angelegtem Dachgarten fällt sofort ins Auge.
Der Weg nach unten durch den nur noch sporadisch vorhandenen (man glaubt garnicht wie leicht ein Hochhaus aus Minecraft Schafwolle (TM) Feuer fängt) Fallschacht beginnt etwas holprig. Unten in der verlassenen U-Bahn Station angekommen, 60 Blocks unter Normalnull, besteigen wir sogleich ein stets abfahrbereites Minecart. Angetrieben durch einen altmodischen aber sehr effizienten Minecart Fall-Booster rasen wir fast mit (Dämmer-)Licht-Geschwindigkeit durch den Tunnel in Richtung meiner ersten Haltestelle. Einem Plagiat Original nachgebauten Wikingerhaus aus dem 9. Jahrhundert.
Ein kurzer Rundblick auf dem Dach und schon geht es weiter in den Untergrund zur nächsten Bahnstrecke. Erneut rasen wir dem weißen Licht am Ende des Ganges entgegen. Doch der Himmel erwartet uns anders als gedacht: Hinauf auf eine gigantische, fast unwirklich konstruierte Minecraft Eisenbahnbrücke die uns hoch hinauf ins sonnenbeschienenen Blaue trägt. Vor uns der Beginn einer Bergfestung Marke Asgard. Doch Thor’s Hammer werden wir vorerst doch lieber an den Nagel hängen anstatt auf selbigen einzudreschen. Andere Arbeit muß getan werden.
Bis zum nächsten Mal – Euer Starsoul
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2 Kommentare
Fabian
7. Mai 2011 von 17:19 (UTC 1) Link zu diesem Kommentar
Super, dass hier regelmaessig soviel geschrieben wird.
Starsoul
9. Mai 2011 von 08:02 (UTC 1) Link zu diesem Kommentar
Hallo und willkommen – Du bist mein erster Kommentar auf meinem nagelneuen Blog – Danke fürs Vorbeischauen!